Gitterbetten sind im Prinzip als Baby- und auch als Kinderbetten erhältlich. Sie weisen rund um das Bett ein Gitter auf und schützen das Kind so vor dem Herausfallen. Damit die Einklemm- und Durchrutschgefahr minimiert wird, sollten die Gitterstäbe einen Abstand von mindestens 4,5 cm und maximal 7,5 cm aufweisen. Gefahren drohen nämlich beim Durchstecken des Kopfes oder wenn sich die Beine oder Arme dazwischen verfangen.
Gerade aufgrund der Gitter erhöht sich das Bett in dem Sinne, dass Eltern sich tiefer bücken müssen, um das Kind in das Bett zu legen oder aus dem Bett zu holen. Dabei können Gitterbetten hilfreich sein, deren Liegefläche sich in der Höhe verstellen lässt. Zu beachten sei dabei jedoch, dass die Höhe dem Alter des Kindes entsprechend eingestellt sein muss und das Kind auch dann nicht heraus fällt, wenn es anfängt stehen zu können.
Ebenso wichtig sind Gitterstäbe, die sich entfernen lassen und so dem Kind ermöglichen, dass es ab einem bestimmten Alter selbstständig das Bett verlassen bzw. ins Bett krabbeln kann. Gerade wenn Kinder beginnen, aufs Töpfchen zu gehen, sind herausnehmbare Gitterstäbe ein guter Übergang zum allmählichen Verlassen des Gitterbetts bzw. zum Abbau der Gitter, sofern dies die entsprechenden Modelle erlauben. Meist sind Gitterbetten als Schutz gegen das Herausfallen im Alter von 18 Monaten nicht mehr notwendig, eher sogar hinderlich, da das Kind größer wird und eventuelle Öffnungen bei herausgenommenen Gitterstäben auch nicht mehr als Ein- oder Ausgang reichen.
Genauso wie alle Kinderbetten sollten auch Gitterbetten keine spitzen Kanten oder Ausstiegshilfen im Innenteil aufweisen. Weiterhin können trittfeste Kanten am Matratzenrand verhindern, dass Füße oder Hände beim Laufen durch das Bett oder beim Ausrutschen eingeklemmt werden oder durch die Gitterstäbe rutschen und Verletzungen provozieren. Manche Gitterbetten schließlich lassen sich durch Abnahme der Gitter zu einem Kinderbett umbauen. Dabei sei jedoch darauf zu achten, dass trotz fehlender Gitterstäbe die Stabilität des gesamten Bettes nicht leidet.
Ausser den Gitterbetten gibt es noch folgende Arten von Kinderbetten: